Ein "Zumwinkel" bringt satte 50 Punkte, bei einem "Liechtenstein" zählen alle fünf Würfel: Die Berliner Agentur Pro Bono Fundraising hat ein Spiel zur Steueraffäre entwickelt, das stark an den Würfel-Klassiker "Kniffel" erinnert. Naheliegenderweise wurde der Name "Zumwinkeln" gewählt, in Anlehnung an den wegen Steuerhinterziehung verurteilten früheren Postchef. Neu sind nur die Begriffe: Der "Kniffel", also fünf Würfel mit jeweils gleicher Augenzahl, heißt nun "Zumwinkel".
Die "Chance", mit der man eine verunglückte Partie noch retten kann, weil alle Augen zählen, nennen die Macher "Liechtenstein". Auch Dreier- und Viererpasch bekommen Begriffe aus der Steuerwelt und heißen nun "Dreier- oder "Vierer-Zuweisung" - genauso wie es nicht mehr kleine und große Straßen auf dem Spielzettel gibt, sondern große und kleine Zuweisungen. Wie die Agentur weiter mitteilte, bleibt es bei die altbekannten Regeln. Der Bonus, den es beim Punktesammeln zu ergattern gibt, heißt nun übrigens "Schmiergeld".